Als zweitgrößte Stadt des Landes sollte man Mailand bei einer Reise nach Italien unbedingt einmal besucht haben. Wir haben die Top Sehenswürdigkeiten und Attraktionen der lombardischen Metropole aufgeführt, die es auf keinen Fall zu verpassen gilt!


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Mailand Sehenswürdigkeiten Karte


Der Mailänder Dom


Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Mailand ist ohne Zweifel der Mailänder Dom. Und das aus gutem Grund: Schließlich ist er nach dem Petersdom in Rom und der Kathedrale von Sevilla die größte Kirche der Welt!
Mit dem Bau des majestätischen Kirchenbaus wurde 1386 begonnen. Allein schon der daraus resultierende Stil ist bemerkenswert, stellt doch die Gotik in der italienischen Architektur eher eine Ausnahme dar.

Die Errichtung des Doms zog sich übrigens noch mehrere Jahrhunderte fort, sodass die Gestaltung der Fassade erst unter Napoleon abgeschlossen wurde.
In der Länge erstreckt sich die Kathedrale über eindrucksvolle 158 Meter – einen Besuch des fünfschiffigen Innenraums sollte man daher nicht verpassen. Schnell fallen die mächtigen Säulen auf, die das Marmorgebäude stützen. Der meisterhaft verlegte Fußboden und die kunstvoll verzierten Kirchenfenster sind ebenfalls überwältigend, ganz zu schweigen von den unglaublichen Dimensionen des Bauwerks.

Die größte Attraktion wird für viele mit Sicherheit der Aufstieg zu den Domterrassen sein. Über 200 Stufen führen zum Dach hinauf, man hat jedoch auch die Möglichkeit, den Aufzug zu nehmen. Inmitten der prunkvollen Türme mit ihren fantastischen Skulpturen und Ornamenten ergibt sich ein fabelhafter Blick über Mailand und die Umgebung. Bei guter Sicht reicht der Blick sogar bis zu den Alpen!

Zu beachten ist, dass man seine Schultern bedeckt haben muss, um in das Innere des Mailänder Doms zu gelangen. Der Eintritt kostet dabei 3€ (2€). Für die Dachterrasse bezahlt man für den Treppenaufgang 9€ (4,50€), wer den Fahrstuhl bevorzugt zahlt 13€ (7€). Die Angaben in Klammern sind die ermäßigten Preise.

Allerdings ist es sehr empfehlenswert, sich die Tickets im Voraus zu besorgen, da der Mailänder Dom zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Italiens zählt und die Warteschlangen entsprechend lang sind.

Mailänder Dom, Domterrassen & Museum: Ohne Anstehen*

Galleria Vittorio Emanuele II


Mailand ist in aller Welt als schillernde Modestadt bekannt. Dementsprechend finden Mode- und Shoppingliebhaber in der Metropole zahlreiche Gelegenheiten, edel einzukaufen. Am luxuriösesten gestaltet sich dies in der Galleria Vittorio Emanuele II.

Die 1867 eröffnete Passage befindet sich direkt an der Piazza del Duomo und überzeugt bereits optisch mit einem noblen Interieur und der imposanten Glaskuppel. Innerhalb des Komplexes sind natürlich jede Menge Edelmarken vertreten, unter anderem Armani, Prada, Versace oder Gucci. Wer die Augen offen hält, kann aber auch vor allem während der Saisonschlussverkäufe viele Schnäppchen machen.

Einkaufen in Mailand

Doch auch wenn der eine oder andere gerade nicht in Shoppinglaune sein sollte: Ein Besuch der Galerie lohnt sich auf jeden Fall, nicht zuletzt, um den Mailänder Pulsschlag einmal hautnah miterleben zu können.
Darüber hinaus bietet es sich in zahlreichen Cafés und Restaurants an, die exquisite italienische Küche zu genießen. Hier befindet sich übrigens auch eines der luxuriösesten Hotels der Welt – das Seven Stars Galleria. Mit 800 – 4000 Euro pro Nacht ist es jedoch nicht gerade billig. Wir haben da schon etwas preiswertere Hotels im Angebot. 😉

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Das Navigli Viertel – Auf den Spuren Venedigs


Mailands Geschichte, Aufstieg und Wohlstand stehen in enger Verbindung mit der Entstehung der sogenannten Navigli. Denn das jahrhundertealte System aus Wasserstraßen und Kanälen ermöglichte der Stadt immense wirtschaftliche Vorteile. Beispielsweise wurde der Marmor für den Mailänder Dom über die Navigli transportiert, was um einiges schneller ging als der Straßentransport.

Navigli Mailand

Während im gleichnamigen Viertel früher vor allem die Arbeiterschaft lebte, hat sich die Gegend zu einem charmanten und romantischen Ort zum Flanieren und Ausgehen entwickelt. Gerade an warmen Sommerabenden sollte man unbedingt in die malerische Kulisse rund um den Naviglio Grande, den ältesten Kanal, eintauchen. Künstlerateliers, Bars, Restaurants und zahlreiche originelle Boutiquen haben sich hier angesiedelt.

Die Auswahl an Lokalitäten bietet auf jeden Fall ausreichend Möglichkeiten für einen aufregenden Abend in Mailands prominentestem Viertel. Empfehlenswert ist außerdem eine Bootsfahrt, bei der man die historischen Gebäude und Fachwerkhäuser aus anderer Perspektive bewundern kann.

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Castello Sforzesco


Das Castello Sforzesco gehört zu den monumentalsten Sehenswürdigkeiten Mailands. Es wurde 1450 erbaut und ist mit einem großen kulturgeschichtlichen Erbe verbunden. Den Großteil seiner Zeit hatte das Schloss eine militärische Funktion inne.
Als die Sforzas jedoch noch an der Macht waren, arbeiteten zahlreiche namhafte Künstler am Hof, darunter Leonardo da Vinci oder Bramante. Die fürstlichen Säle dienen mittlerweile als Museum – sehenswert sind zum Beispiel die Musikinstrumentensammlung und Michelangelos Pietà Rondanini.

Castello Sforzesco Mailand

Springbrunnen an der Piazza Castello und das Eingangsportal mit dem Torre del Filarete

Direkt hinter dem Castello befindet sich der Parco Sempione, der gerade im Sommer ein exzellentes Ausflugsziel darstellt. Begrenzt wird er auf der anderen Seite vom Arco della Pace, der von Napoelon in Auftrag gegeben wurde.

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Santa Maria delle Grazie


Vielleicht nicht so prächtig wie der Dom, doch dafür umso bedeutender ist die Santa Maria delle Grazie für die Hauptstadt der Lombardei. Die Dominikanerkirche entstand im 15. Jahrhundert und gehört bereits seit 1980 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Besonders berühmt ist das von Francesco Sforza persönlich in Auftrag gegebene Bauwerk für ein besonderes Gemälde: Das Abendmahl von Leonardo da Vinci.

Santa Maria delle Grazie in Mailand

Besichtigen kann man das Ausnahmewerk im Refektorium, also im Speisesaal des dazugehörigen Klosters. Allerdings ist die Anzahl der Besucher pro Stunde stark begrenzt, weshalb man sich im Voraus um eine Reservierung bemühen sollte.

Das letzte Abendmahl ohne Anstehen*

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Teatro alla Scala

Das Opernhaus an der gleichnamigen Piazza gehört zu den bekanntesten und bedeutendsten der Welt. Der 7. Dezember, der Tag an dem die Opernsaison in der Scala eröffnet wird, ist einer der wichtigsten Termine für die Mailänder.

Diesen herausragenden Stellenwert besaß das Operntheater bereits bei seiner Eröffnung 1778. Den weiträumigen Platz davor gab es damals noch nicht. Das Bauwerk wurde auf den Grundfesten der Kirche Santa Maria alla Scala errichtet, von der entsprechend auch der Name stammt. Auftraggebend dafür war die Habsburgerin Maria Theresia.

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Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:20110725_Milano_La_Scala_5507.jpg / Jakub Hałun

Das außen fast schon schlicht wirkende Opernhaus entfaltet vor allem im Inneren seine ganze Pracht. Insbesondere der rot-, gold- und elfenbeinfarbene Zuschauerraum mit seinen vier Logenrängen und zwei weiteren Galerien ist beeindruckend.

In der obersten Reihe hat das konservative Herz des Mailänder Opernpublikums seinen Sitz. Die fast schon besessenen Musikliebhaber machen im sogenannten “Taubenschlag” (loggione) mit Pfiffen und Buhrufen selbst vor den weltweit anerkanntesten Sängern und Dirigenten keinen Halt.

Mittlerweile verfügt die Scala über 2030 Plätze, knapp 300 Aufführungen finden jährlich hier statt. Es werden ebenfalls Führungen angeboten, bei denen man hinter die Kulissen des Opernhauses schauen kann und so faszinierende neue Eindrücke gewinnt.

Pinacoteca di Brera

Kunstliebhaber werden in Mailand auf jeden Fall einiges zu sehen bekommen. Auf künstlerischer Ebene ist die Pinacoteca di Brera ähnlich bedeutsam für die Stadt wie das Teatro alla Scala auf musikalischer. Der Palazzo di Brera, in dem das Kunstmuseum untergebracht ist, beherbergt außerdem noch eine Bibliothek und einige astronomische Einrichtungen.

Über die breite Treppe gelangt man vom imposanten Innenhof mit einer Napoleon-Statue in den ersten Stock des Palasts. Die über 400 ausgestellten Bilder der berühmten Pinakothek, die über Werke vom Mittelalter bis zur Moderne verfügt, verteilen sich auf 38 Säle. Es sind praktisch alle wichtigen italienischen Künstler vertreten. Unter anderem befinden sich hier Giovanni Bellinis Pietà oder das Marienverlöbnis von Raffael.

Geöffnet hat die Pinakothek von Dienstag bis Sonntag 8:30-19:15 Uhr.

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Urlaubsliebhaber-Fazit

Mailand hat historisch, kulturell und architektonisch so viel zu bieten, dass es sich auf jeden Fall lohnt, der lombardischen Metropole einen längeren Besuch abzustatten!

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